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Nachrichten

07.03.2019  
Britische Ermittler untersuchen Mordversuch in Sofia
Der Fall steht vermutlich im Zusammenhang mit der Vergiftung des ehemaligen russischen Agenten Sergej Skripal
2019_03-03.jpgEmilian Gebrev                Delyan Peevski

Die Staatsanwaltschaft, das Innenministerium und die Staatsagentur für Nationale Sicherheit (DANS) untersuchen gemeinsam mit Ermitteln in Großbritannien den Mordversuch an dem Waffenfabrikanten Emilian Gebrev. Sie überprüfen einen möglichen Zusammenhang mit der Vergiftung des ehemaligen russischen Agenten Sergej Skripal durch den Kampfstoff Nowitschok in Salisbury. Dies verlautete nach einem Treffen beim Regierungschef Boyko Borisov, an dem die Botschafterin des Vereinigten Königreichs in Bulgarien, Emma Hopkins, Generalstaatsanwalt Sotir Tsatsarov, der DANS-Chef Dimitar Georgiev und Innenminister Mladen Marinov im Februar teilnahmen.
Anlass dafür waren die jüngsten Enthüllungen der Webseiten Bellingcat und The Insider darüber, dass die Hauptverdächtigen für Skripals Vergiftung – die Agenten des Militärischen Nachrichtendienstes (GRU) Anatoliy Chepiga und Alexander Mishkin einen Komplizen hatten. Dies war ein Agent unter dem Decknamen Sergej Vjachaeslavovich Fedotov, der in Europa, Asien und im Nahen Osten viel unterwegs war. Im Frühjahr 2015 hielt er sich auch in Bulgarien auf. Der Zeitraum seiner Besuche fiel verdächtig mit der Vergiftung von Gebrev, dessen Sohn und seinem Mitarbeiter Valentin Tachschiev am 28. April 2015 zusammen. Der GRU-Agent war 2015 dreimal in Bulgarien, wobei die Vergiftung von Gebrev mit der zweiten Einreise von Fedotov nach Bulgarien zusammenfiel. Bei einem Abendessen mit Geschäftsfreunden in einem Sofioter Restaurant wurde es dem Waffenhändler schlecht, woraufhin er mit schweren Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Operation zur körperlichen Entfernung des Gifts missglückte aber und Gebrev überlebte nach einem Monat im Koma. Einige Monate nach dem Mordversuch begannen die juristischen Angriffe auf Gebrev durch die Offshore-Gesellschaft Viafot.

Gebrevs Verdacht
„Es gibt eine geplante Operation gegen mich zur physischen und wirtschaftlichen Vernichtung“, sagte Emilian Gebrev gegenüber dem Fernsehsender bTV. Er sei überzeugt, dass der Versuch seiner physischen Vernichtung mit seinen Absichten zur Übernahme der Russener Waffenschmiede Dunarit zusammenhänge und Teil eines Szenarios sei, im Rahmen dessen man sich die wichtige Waffenfabrik mit allen Mitteln krallen wolle. „Wenn ich die Zeit bis heute Revue passieren lasse, muss ich eine äußerst grausame Schlussfolgerung ziehen: all das, was damals geschah, heute geschieht und morgen ebenfalls geschehen wird, ist eine gut durchdachte und konsequente Attacke, ein Krieg gegen mich zur physischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Vernichtung. Dieser Prozess startete in dem Moment, in dem meine Absichten zur Übernahme einer Gesellschaft, die Teil der Aktiva der Korporativen Handelsbank (KTB) war - Dunarit, publik wurden“, bemerkte der Geschäftsmann.

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