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Nachrichten

17.04.2019  
Ein Skandal als Polit-Instrument
Die bulgarische Regierung unter Bojko Borissov versucht, von der peinlichen Affäre um merkwürdig billige Wohnungen für Parteimitglieder abzulenken und unliebsame Kritiker loszuwerden.
2019_04-03.jpg

Eric Frey, Adelheid Wölfl


Die Artikel sind namentlich nicht gezeichnet und tauchten auf Webseiten wie 24 Stunden und Trud auf. Der Oberste Richter des bulgarischen Kassationsgerichts, Lozan Panov, wird darin beschuldigt, das Recht gebrochen zu haben. Außerdem habe er Kontakte zu dubiosen Oligarchen und „profitiere“ von diversen Freundschaften.
Als angeЬlicher Beweis wird dabei angegeben, dass seine jetzige Frau, Elisaveta Ganeva, im Jahr 2013 günstig eine Wohnung von der lmmobilienentwicklungsfirma Arteks gekauft hat. Panov und Ganeva, die die deutschsprachige, regierungskritische Zeitschrift Bulgarisches Wirtschaftsbatt herausgibt, waren damals noch kein Paar; sie heirateten erst 2015. Doch diverse Medien, die zum Imperium des Moguls Delyan Peevski gehören, versuchen nun Panov mit der Appartement-Gate-Affäre in Verbindung zu bringen - offenbar um ihn zu diskreditieren.

Kauf unter dem Marktpreis
Es geht bei der ganzen Sache wohl auch darum, von dem Skandal abzulenken, der in erster Linie die Regierungspartei GERB betrifft und ihr im EU-Wahlkampf schadet. ,,Appartement-Gate“ brach im März aus, als bekannt wurde, dass die rechte Hand von Premier Bojko Borissov, Tsvetan Tsevatnov, eine Luxus-Wohnung zu einem Preis kaufte, der mehr als 25 Prozent unter dem Marktwert lag.

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