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21.05.2019  
VW entscheidet Ende Oktober über das Werk in Bulgarien
 

(Wb/wb) SOFIA. VW hat ihre Entscheidung über den Standort für ihr neues Werk in Osteuropa auf den späten Herbst verschoben. Zuerst wurde erwartet, dass der Vorstand die Frage im Mai besprechen wird, doch letztendlich wurde die Entscheidung auf die nächste Sitzung, die im Oktober stattfindet, vertagt. Bulgarien blieb im Wettbewerb um die Anziehung des starken Anlegers und wird nur mit der Türkei konkurrieren. Serbien und Rumänien schieden aus dem Rennen aus. Auf der kürzlichen Sitzung des Konzerns beschlossen die VW-Chefs konkrete Verhandlungen mit Sofia und Ankara zu beginnen, verkündeten die Weltnachrichtenagenturen. Den Kommentaren zufolge gibt es keinen klaren Favoriten. Die erwartete Investition wird eine Milliarde Euro übersteigen. Der Autoriese plant in seinem neuen Werk Marken wie Skoda und Seat zu produzieren. VW verfügt über zwei Standorte hierzulande – in der Industriezone Rakovski und auf dem Gelände des Stahlwerkes Kremikovtsi. 

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