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Stand: 11.06.2020

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Nachrichten

10.06.2020  

Alle Firmen auf dem freien Strommarkt ab Oktober

 

Ab 1. Oktober 2020 müssen alle Unternehmen, die Niederspannungsstrom beziehen, den derzeitigen geschützten Markt verlassen, auf dem die Energieregulierungsbehörde den Preis bestimmt, und einen Vertrag mit einem Stromlieferanten abschließen, der freie Stromtarife anbietet. Davon werden 300 000 Nichthaushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 4,5 Mio. MWh betroffen sein. Dies sehen Änderungen im Energiegesetz vor, die durch die Regierungspartei in die Nationalversammlung eingebracht wurden, vermeldete die Nachrichtenseite mediapool.bg.
Das bedeutet, dass ab diesem Datum Friseursalons, Schneidereien, Schusterläden und sogar Anwaltskanzleien, die Gewerbestrom beziehen, sich nach anderen Stromversorgern als den derzeitigen Endlieferanten CEZ, EVN und Energo-Pro umschauen müssen. Diese Gesellschaften verfügen auch über Stromhändler, die Strom liefern können, aber es gibt eine Reihe anderer privater Anbieter auf dem Markt, die derzeit mit großen Unternehmen und mittelständischen Unternehmen zusammenarbeiten. Die eingebrachten Änderungen unterscheiden sich grundlegend von den Absichten der Regierung, die vor Ausbruch der weltweiten Coronavirus-Pandemie, kundgetan worden waren. Die im Februar vorgeschlagenen Änderungen sahen vor, dass ab dem 1. Juli 2020 rund 58 000 Gewerbe- und Haushaltskonsumenten gezwungen werden, den freien Energiemarkt zu betreten, ohne dass sie wieder von den geschützten Preisen profitieren dürften. Die damalige Idee sah vor, dass sämtliche Geschäftskunden, deren Objekte mit mindestens 30 KWh ans Netz angeschlossen wurden, sowie Haushaltskonsumenten, die mit einem Verbrauch von mindestens 50 KWh, ans Netz angeschlossen wurden, den geregelten Markt verlassen. Es wurde berechnet, dass dadurch ein 12-Prozent-Anteil vom geregelten Markt auf den freien Markt mit Börsenpreisen übertragen wird.

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