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Nachrichten

02.07.2020  
„Wir sind nicht die Letzten“
Die Anschuldigungen gegen die Bobokov-Brüder bleiben trotz der Bemühungen der Staatsanwaltschaft Mediengerechtigkeit walten zu lassen immer noch so vage

„Ich möchte in Bulgarien nichts machen. Es widert mich an. Ich empfinden tiefsten Ekel und Abneigung“, so in einem Interview für die Zeitung Kapital der Geschäftsmann Plamen Bobokov.
„Mein größter Fehler ist es, dass ich hier geblieben bin. Das ist nicht mein Bulgarien“, fuhr Bobokov fort und entschuldigte sich bei seiner Ehegattin dafür, dass er ihren Auswanderungswunsch vor vier – fünf Jahren abgeschlagen habe und darauf bestanden habe, in Bulgarien zu bleiben.
„Wir sind nicht Letzten. Ja, in der Tat – wenn es damit weitergeht, wird es viele andere geben“, betonte im Interview Bobokov. Die Tatsache, dass die Konföderation der Arbeitgeber und Industriellen (KRIB), in dem seine Unternehmen Mitglieder seien, sich über die Festnahmen in Schweigen gehüllt habe, bezeichnete er als seine größte Enttäuschung. „In Anbetracht des Slogans „Die Stimme der bulgarischen Wirtschaft“...Diese Stimme existiert nicht“, meinte Bobokov. Und fuhr fort: „Aber wenn ein Bär im Nachbarsgarten tanzt, so kommt er immer auch in deinen“. Ihm zufolge schweigt auch die bulgarische Gesellschaft. Stattdessen sollte sie sich „gegen den eroberten Staat“ erheben.
Gemeinsam mit seinem Bruder Atanas besitzt Plamen Bobokov ein Industrieunternehmen mit zwei Hauptsäulen – Autobatterien und Motoröle. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz im Volumen von fast einer halben Milliarde Lewa. 

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