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Stand: 11.06.2020

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Nachrichten

02.07.2020  
Green Deal der EU-Kommission lenkt bulgarische Energiewirtschaft in Richtung Gas und erneuerbare Energiequellen
 

In diesem Jahrzehnt werden sich die Kohlekraftwerke auf Erdgas und erneuerbare Energiequellen verlassen, um die Herausforderungen des sogenannten europäischen Grünen Deals meistern zu können. Diese Meinung vertreten die Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrates (ISS) – eines Beratungsgremiums für die wichtigsten staatlichen Behörden – in ihrer Stellungnahme zur Initiative der EU-Kommission, besser bekannt als „Green Deal“. Darüber berichtete die Zeitung Sega.
Der Pakt sieht vor, dass bis Europa zum Jahr 2050 der erste Kontinent ist, dessen Wirtschaft keine Treibhausgasemissionen aufweist.
Es sei ein Konsens erzielt worden in Bezug auf die drei „roten Linien“, die der bulgarische Staat bei den Gesprächen mit der EU über den Grünen Deal präsentieren werde, erklärte Plamen Dimitrov – Vorsitzender der Konföderation der unabhängigen Gewerkschaften (KNSB) und Ratsmitglied.
An erster Stelle ist zu erwähnen, dass Bulgarien das durch die EU-Kommission bis 2030 gesetzte Zwischenziel zur Reduzierung der CO2-Emissionen um 50 – 55 Prozent ablehnt, da es dieses für zu ehrgeizig hält. Zweitens besteht Bulgarien darauf, dass die ihm durch den nationalen Verkauf von Emissionen eingenommenen Mittel nicht entzogen werden, da der Fonds „Sicherheit des Stromsystems“ hauptsächlich mit Mitteln aus diesen Verkäufen gefüllt wird. „Falls die Absicht von Brüssel in die Tat umgesetzt wird, dass die Einnahmen aus diesen Emissionen als eine der Quellen zur Finanzierung von allen grünen Vorhaben zentralisiert werden, würde dies für Bulgarien Probleme mit der aktuellen Finanzierung für die Industrie bedeuten“, hob Dimitrov heraus. Drittens, Sofia dringe auf die Einführung einer CO2-Steuer für Waren und Dienstleistungen, die von Staaten hergestellt werden, die die Einhaltung der Umweltvorschriften der EU verweigerten.

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