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Nachrichten

11.11.2020  
Bis zu 500 Mio. Euro erreichen die Einnahmen aus dem illegalen Markt für Sexdienste mit Bulgaren

Der Betrug mit EU-Fördergeldern ist vergleichbar mit den größten Märkten des organisierten
Verbrechens wie dem Menschen- und Drogenhandel sowie dem illegalen Kraftstoffhandel

Die Einnahmen aus dem In - und Auslandsmarkt für Sexdienste, an denen Bulgaren beteiligt sind, werden zwischen 460 und 500 Mio. Lewa jährlich geschätzt. Allein auf dem Binnenmarkt variieren die Einnahmen aus Sexdiensten zwischen 107 und 123 Mio. Euro. Diese schockierenden Daten stammen aus einem Bericht des Zentrums für Demokratieforschung, im Rahmen dessen eine Bewertung des organisierten Verbrechens in Bulgarien im Jahr 2019 vorgenommen wurde. In den Top 3 der Einnahmen aus illegalen Märkten teilen sich der Kraftstoff- und Drogenhandel mit jährlichen Einnahmen zwischen 205 und 230 Mio. Euro den zweiten Platz. Es ist besorgniserregend, dass an dritter Stelle die sogenannten „white collars“ durch den Missbrauch von EU-Fördermitteln stehen. Es geht um einen jährlich Betrag zwischen 36 und 153 Mio. Euro. Es gibt auch Expertenmeinungen, laut denen die Marke von einer halben Milliarde erreicht wird.

Boom beim Betteln durch Bulgaren in Schweden und Frankreich

Die Opfer des Menschenhandels zu Zwecken der sexuellen Ausbeutung sind vor allem Frauen, die meisten davon Roma, die entweder nach Westeuropa oder in die Großstädte und Kurorte hierzulande gebracht werden.
Für ein weiteres Jahr in Folge bleibt Bulgarien eines der Hauptherkunftsländer der Opfer für die meisten Formen des Menschenhandels in der EU. Insgesamt wird ein leichter Rückgang der registrierten Opfer vom Menschenhandel – von 443 im Jahr 2018 auf 404 im Jahr 2019 - verbucht. Am anfälligsten sind nach wie vor die weniger entwickelten Gebiete des Landes – Nordwest- und Nordzentralbulgarien sowie die Regionen mit überwiegender Roma-Bevölkerung in Pazardzhik, Plovdiv, Sliven, Burgas und Varna.

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